Köln spricht am 05. Mai 2019 @Liebefeld (geändert)

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[column sm=“8″ offset_sm=“2″] Das Festival der Demokratie zieht ins Liebefeld zu Ehren!

Empfehlung! Die beste Couch-Veranstaltung für deinen Sonntag in Köln. Morgen solle es regnen, hageln oder schneien, doch wir Reden weiter – geschützt vom stürmischen Wetter in Ehrenfelds schönsten Kunstkneipe.

Hier seht ihr das Programm auf einen Blick und zum Durchwischen. Die gemütliche Indoor Variante des Festival der Demokratie tischt auf mit einem echt heftigen Programm.

Einige Highlights:
++ 14.00 Uhr ++
> Frag Jona alles – über die vielen Outings, die sie als Trans*Mensch erlebt hat
> Singersongwriter Michi & Andi spielen Live

++16 Uhr ++
> Umweltaktivismus: Wir fragen uns, wie sinnvoll ist ziviler Ungehorsam mit Bonny von Extinction Rebellion Köln. Welche Wirkung haben die Proteste in London?

++ 18 Uhr ++
> Future Soul Musik mit JADET
> Chancengleichheit oder Fiasko, Matthias von der GEMA und Emanuel streiten sich über #Artikel13, das freie Internet und wie die EU-Urheberrechtsreform sich auf unseren Alltag auswirkt oder das Leben für Künstler verändert.

Außerdem erwartet euch saftiges Catering, ein Merchstand, gute Getränke, ein Kleidertausch, viele Netzwerkmöglichkeiten und eine intensive Atmosphäre zwischen Unterhaltung, Diskussion und Information.

Zum gelebten Austausch:
Köln spricht – Sommer Opening: Festival der Demokratie[/column]
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Ein Blick ins Publikum unserer Veranstaltung im April:


Köln spricht am 07. April 2019

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[column sm=“8″ offset_sm=“2″] Eröffnen wir schon die Sommersaison? Wenn das Wetter mitspielt, wird der 07. April unser erstes Outdoor-Event im Jahr 2019. Die Location geben wir wie immer hier bekannt, sobald es spruchreif ist. Ebenso wie die Themen. Eines ist aber schon sicher: Der entspannte Mix aus Politik und Kultur, angereichert mit leckerem Street-Food und Live-Musik wartet auf jeden Fall auf Euch.[/column]
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Ein Blick ins Publikum unserer Veranstaltung im März (hier nachhören):


Flüchtling des Weltschmerzes

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Erst wenige Tage ist Kadda Mitglied bei Köln spricht als ihr ein Traum erhellt, warum sie sich bei Köln spricht engagiert. Hochemotional schildert sie, weshalb sie sich hinter den Kulissen engagiert und welche Möglichkeiten ein Neu-Teamie hat. Ein Blogpost, der Lust auf mehr Demokratie-Fragmente macht.

– von Kadda aus dem Köln spricht-Team

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Bild: Januar-Veranstaltung von Köln spricht, 2019.

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Momentaufnahme bei mir Zuhause nach einem Poetry Slam im BLUE SHELL: Eigentlich war ich spontan da, aber dann nutze ich die Chance als pflichtbewusstes AG-Mitglied, daraus meine erste Akquisemission für die aktuell zweiköpfige Slam-AG zu machen. Pauline, Slammerin aus Köln, hat mich an diesem Abend mit ihrem Text emotional so abgeholt, dass ich ihr gleich von Köln Spricht erzählte und sie fragte, ob sie Zeit für einen Auftritt bei Köln spricht am 04. November hätte. Sie spricht mir mit ihrem Text völlig aus der Seele. Sie findet die Worte für meinen Weltschmerz; diese letzten Tage und Wochen, in denen ich nachts aufwache, weil ich schon wieder im Traum vor einem rechten Mob davongelaufen bin, in einer Art Fluchtszenario. Wir, wie wir durch die Straßen laufen, auf der Suche nach einem Gebäude, in dem wir sicher sind vor der Gewalt, auf der Suche nach der richtigen Kleidung, in ständiger Sorge aufzufallen, erkannt zu werden, auf der Suche nach Kanälen, die nicht abgehört werden, um unsere Lieben zu kontaktieren, um die wir uns sorgen, auf der Suche nach den richtigen Worten, die verschleiern, dass wir gegen das System sind, dass wir nicht mitmachen wollen, nicht mitlaufen, umstürzlerische Kräfte in uns tragen, zur Zielscheibe auserkoren, in einem Wettlauf um die Zeit und um Raum. Um Freiraum, wo Gedanken sein dürfen, Kritik Platz hat, wo Subjekte denken und nicht nur reagieren, wie emotionslose Spielzeugsoldaten. Ein Haufen Marionetten, die um ihre Identität bangen und im Rudel ihr Ego zu retten versuchen, dabei all ihre Angst in Form von Hass dem bösen Fremden entgegengrölen. Freiraum für Menschen, die denken und erkennen, dass wir vor knapp 100 Jahren schon einmal an diesem Punkt waren. Freiraum, diesen Weltschmerz in Worte zu fassen, auszusprechen, endlich anzufangen über Dinge zu sprechen, statt sie totzuschweigen, wegzuschauen.

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Köln spricht ist ein Freiraum des ausgesprochenen Wortes.

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Ungeachtet meines kleinen kreativ-poetischen Ergusses über meine frühmorgendlichen Träume – den wohl Pauline in mir angestoßen hat – will ich damit sagen, dass es genau dieser Weltschmerz ist, dieses dringende Bedürfnis über bestimmte Dinge zu reden, einen Stein ins Rollen zu bringen, der in die andere Richtung rollt, als es uns Ereignisse wie in Chemnitz glauben machen wollen, der mich zu Köln spricht getrieben hat. Denn genau das ist Köln spricht für mich: Ein Freiraum des ausgesprochenen Wortes.

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Raum, in dem Inhalte zur Sprache kommen, die sonst vielleicht zu wenig gehört werden. Aus dieser Perspektive ist „das Ohr“ gar kein so schlechter Name, für unser kleines neues Wohnzimmer in der Südstadt. So sehr dieser Raum noch im Rohbau steckt, fühle auch ich mich als unbeschriebenes Blatt zumindest in der Rolle als Newbie bei KS. Ich muss mich erst einmal orientieren und eine Nische finden, wo mein Engagement gut reinpasst. Diese kleine Inside-Story, für den neuen KS-Blog, soll also mein erster Beitrag sein. Und Pauline, die ich eingeladen habe in der Hoffnung, dass sie am 04.11. dabei sein kann. Bis dahin heißt es für mich noch fleißig, dem einen oder anderen Board beizutreten auf unserer Arbeitsplattform Trello und das eine oder andere Ticket mit persönlichen Infos zu füllen, um es dann von Do! auf Done. verschieben zu können, das macht Spaß. Für alle, die gerne Listen schreiben, nur um nach getaner Arbeit erledigte Aufgaben abhaken zu können, dem kann ich ein Trello-Onboarding nur empfehlen. Es sind die kleinen Erfolgserlebnisse, die einem Newbie bei KS den Tag versüßen.

Nachtrag vom 07. November: Pauline war am Sonntag dabei und hat mega gerockt! Und meine Nische habe ich wohl auch gefunden. Zitat Fabio: „Wartet ab, bis Dezember ist Kadda 17 AGs beigetreten.“

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Bild: Slammerin Pauline auf der November-Veranstaltung, 2018.


Köln spricht am 10. März 2019 @STAPELBAR

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[column sm=“8″ offset_sm=“2″] Für das Event nach Karneval geht es in die Stapelbar Köln in Ehrenfeld. Wir reden über die Debatte zu §219a, den Einsturz des historischen Stadtarchivs und mit einer kommenden genossenschaftlichen Bar aus Köln. Dazu gibts wie immer coole Musik, leckeres Essen und entspannte Atmosphäre.

Wo? Stapelbar Köln, Heliosstraße 35-39, 50825 Köln
Wann? 10.03.2019, 13.30 Uhr – 20 Uhr [/column]
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Ein Bild unserer letzten Veranstaltung im Februar (hier nachhören):


Köxit? Sind wir alle sexistische Freelancer? #ks32

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[column sm=“8″ offset_sm=“2″] Aufs Ohr ist der Feedback-Podcast von Köln spricht. Isa und Fabio reflektieren die vergangene Veranstaltung im Alten Pfandhaus, liefern Einblicke ins Innenleben der KS-Crew und erzählen die ein oder andere Anekdote aus ihrem Monat. Diesmal gehts um die Zukunft der Arbeit und vieles mehr. Hört rein! [/column]
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Nachlese: Hilfe-Anlaufstellen bei Depressionen

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[column sm=“8″ offset_sm=“2″] Auf der letzten Veranstaltung im Club Bahnhof Ehrenfeld haben wir unter anderem in einem großen Block das Thema Depressionen behandelt. Hier nun nachfassend ein paar wichtige Links und Infos, die unter anderem von Psychotherapeut Sascha Belkadi, der als Redner zu Gast war, stammen.

Im Spätfrühjahr/Sommer wird Köln spricht einen gesonderten Themenabend dieser Krankheit widmen. [/column]
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Psychotherapie

Die erste Anlaufstelle ist der/die Hausarzt/Hausärztin (für erste Einschätzung und Überweisung) oder direkt der/die PsychotherapeutIn (Überweisung danach)

Termin Servicestelle der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein (0211 5970 8990): bei vorhandener Überweisung für Psychotherapie vermitteln sie einen akuten Therapieplatz innerhalb von 4 Wochen

PsychotherapeutInnensuche im Internet:
Suchkriterien im entsprechenden Postleitzahlenbereich sind z.B. TherapeutInnen Geschlecht, Therapieverfahren, Sprachkenntnisse, Abrechnung über gesetzliche Krankenkasse. Wichtige Links dazu:
www.kvno.de/20patienten/­10arztsuche/
www.bptk.de/service/%20­therapeutensuche.html
www.arztcheckliste.de

Psychopharmaka

über Hausarzt/Hausärztin möglich, PsychiaterInnen sind jedoch die ExpertInnen diesbezüglich

Selbsthilfe-Gruppen

Bundesweit
Nationale Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen (NAKOS)
Otto-Suhr-Allee 115
10585 Berlin
Telefon: 030 31018960
selbsthilfe@nakos.de
www.nakos.de

Bundesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE von Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung und ihren Angehörigen e. V. (BAG SELBSTHILFE e. V.)
Kirchfeldstraße 149
40215 Düsseldorf
Telefon: 0211 310060
info@bag-selbsthilfe.de
www.bag-selbsthilfe.de

Bundesverband der Angehörigen psychisch Kranker (BApK)
Oppelner Straße 130
53119 Bonn
Telefon: 0228 71002400
bapk@psychiatrie.de
www.bapk.de

Köln
Selbsthilfe-Kontaktstelle Köln
Marsilstein 4-6
50676 Köln
Telefon 0221 95 15 42 23
selbsthilfe-koeln@paritaet-nrw.org
www.selbsthilfekoeln.de

Niederschwellige Angebote

Telefonseelsorge 08001110222
Sozialpsychiatrische Zentren: https://www.stadt-koeln.de/artikel­/20079/index.html
Psychosoziale Beratungsstelle Universität Köln: https://www.kstw.de/index.­php?option=com_content­&view=article&id=116­&Itemid=107&lang=de

Notfälle z.B. akute Suizidalität

Notruf 112
psychiatrische Kliniken mit Aufnahmegebieten https://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/gesundheit/psychiatrie/­psychiatrische-kliniken­-koeln oder Tel: 0221 47887291

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Initiativen zum Thema Depression

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Psychoanalyse an Universitäten e.V.

Jenny hat die Interessengemeinschaft der Psychoanalyse an Universitäten e.V. vorgestellt. Sie möchte als Ausgleich zu den verhaltenstherapeutischen Schwerpunkten der meisten Universitäten psychodynamische Verfahren bekannter machen. Dies kann neben Studierenden auch für Hilfesuchende weitere Optionen eröffnen.
www.psychoanalyse-universität.de
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Tagesklinik Friesenplatz

Christian ist Chefarzt der Tagesklinik am Friesenplatz und hat die teilstationäre therapeutische Behandlung in einer kleinen Klinik als Alternative zur Regelversorgung oder ambulanten Angeboten vorgestellt.
tagesklinik-friesenplatz.de [/column]
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Themenabend am 20.01.2019: Mensch, verschlüssel Dich @Das Ohr

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[column sm=“8″ offset_sm=“2″]Am 20. Januar 2019 findet der mittlerweile zweite Themenabend zu „Mensch, verschlüssel Dich“ statt. Darin werden in Workshop-Manier praktische Hinweise rund um Datenschutz und Privatsphäre mit spannenden Anekdoten verknüpft.

Wann? 20.01.2019, 14-18 Uhr.
Wo? Das Ohr, Im Ferkulum 8, 50678 Köln



Im ersten Teil (14:00-15:45) stellen wir uns den Fragen, denen man im alltage vielleicht gerne ausweicht: Was hat jemand, der zu wenig verborgen hat, alles zu befürchten? Ich bin bei Facebook, ist dann nicht eh alles egal? Wie kann ich meine Datenspuren klein halten? Wie breit sind diese überhaupt? Was ist das schlimmste, das passieren kann?

Im zweiten Teil (16:00-18:00) wollen wir an unseren Handys und Laptops wirklich einfache Apps, Tools und Strategien einrichten und anlernen, die schon eine enorme Reduktion der Datenspurbreite bringen und die jeder erlernen und weitervermitteln kann.
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Das Ohr° Eröffnungswochenende: Zelebrieren Musizieren Diskutieren vom 30.11 – 02.12

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[column sm=“3″][/column][column sm=“7″]Wochenende am Chlodwigplatz: Klavierklänge dringen in meine Wahrnehmung und lassen mich von meinem Handy aufschauen. Schnatternde Hipster stehen zwischen umherrennenden Kindern und diskutierenden Eltern. „Das Ohr“ steht in bunter Leuchtreklame über ihnen. Bevor ich meinen Füßen überhaupt ein Kommando geben konnte, setzen sie sich in Bewegung: „Herzlich willkommen in der Kulturwerkstatt“, empfängt mich eine fröhlich vibrierende Stimme. „Was geht hier ab?“, frage ich. Die Stimme zeigt mit einem breiten Grinsen in den Laden: „Komm rein und probier dich aus.“

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[column sm=“8″ offset_sm=“2″]Das Ohr spricht & musiziert. Direkt am Chlodwigplatz eröffnen Köln spricht & Partner einen Freiraum zur politischen, musikalischen und persönlichen Resonanz. Wir zelebrieren, musizieren und diskutieren ab Dezember täglich in der Kölner Südstadt. Und wir verwandeln Arbeit in Freizeit. Ein ganzes Wochenende kannst du unseren Probierraum selbst erkunden, denn du bist hiermit zum Grand Opening eingeladen.

Ein ganzes Wochenende erlebst du einen Mix aus Konzerten, Diskussionen, Kunstausstellungen, Vorträgen & interaktiven Mitmachformaten. Du kannst die ersten Saitensprünge einer Gitarre kennen lernen, dich mit einem Buch ins Schaufenster setzen oder über die Demokratie diskutieren. Das Ohr ist ein großangelegtes Experiment, das sich irgendwo zwischen Musikschule, Coworking-Space, Lese-Café und Kultur-Spielstätte verortet. Und ganz nebenbei bringen wir Kölner und Kölnerinnen miteinander ins Gespräch. Das Ohr ist Kölns größtes Wohnzimmer: Gemütlich, musikalisch und es quatscht gern. Tritt ein und probier dich aus. Noch ist es ein Geheimtipp.

Hier ist das komplette Programm des großen Eröffnungswochendes. Wir sehen uns im gemütlichsten Wohnzimmer Kölns. Direkt am Severintstorbogen gelegen, findest du uns im Ferkulum 8, gegenüber vom Tsunami Club.

Wo? Im Ferkulum 8, direkt am Chlodwigplatz Köln
Wann? 30.11 – 02.12.2018
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[column sm=“8″ offset_sm=“2″]Wir freuen uns auf Euch![/column]
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Impuls von Tobi Rosswog: Arbeit? Nein danke! Faulsein? Keine Lust!

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„Arbeit? Nein danke! Faulsein? Keine Lust“, meint Autor, Aktivist und Lebenskünstler Tobi Rosswog. Jede Woche über 40 Stunden im Büro und montags schon dem Wochenende entgegenfiebern – ein erfülltes Leben sieht anders aus. Doch trotzdem ist eine Welt ohne Lohnarbeit für viele nicht vorstellbar. Aber ist sie wirklich alternativlos? Tobi hat Alternativen im Gepäck.

Lauscht Tobis Vision einer Gesellschaft der Zukunft, fordert ihn im Widerstands-Plenum heraus und übertragt seine Ideen auf euren Alltag. Dieses interaktive Utopiespiel verlasst ihr garantiert inspiriert.

(Stand 04.11.2018)

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Cafèmaschinen-Massaker vorm Tatort: Revue-Passagen von #ks30

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Aufs Ohr ist der Feedback-Podcast von Köln spricht. Isa und Fabio reflektieren die vergangene Veranstaltung, liefern Einblicke ins Innenleben der KS-Crew und erzählen die ein oder andere Anekdote aus ihrem Monat. Diesmal gehts um die Zukunft der Arbeit und vieles mehr. Hört rein!

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Innenansichten aus dem Sprich-Team

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Köln spricht seit über drei Jahren miteinander statt übereinander. Demokratie-Fragmente ist unser neuer Blog, in dem wir Innenansichten aus dem Sprich-Team publizieren. Was beschäftigt uns aktuell, welchen Herausforderungen stellen wir uns und wo soll unsere Reise hingehen. Diesen Aspekten gehen wir in unregelmäßigen Abständen nach und starten mit der Entstehungsgeschichte von Köln spricht.

– von Fabio, 01. Oktober 2018

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Bongiorno, ich bin Fabio von Köln spricht. Wobei, unseren ersten Blogbeitrag sollten wir nicht mit einer Flunkerei beginnen. Eigentlich heiße ich Fabian, Fabian Guzzo. Die Omnipräsenz dieses italocharmant klingenden Titels verdanke ich meinem Facebook-Namen. In einer verschneiten Berliner Winternacht irgendwann, am Anfang dieses Jahrzehnts, schnackte ich mit meinem damaligen Mitbewohner George über den entstehenden blauen Riesen. Als pulsierender Geist voller Möglichkeiten waberte Facebook damals durch die, noch nicht völlig gentrifizierten Stadtteile Berlins. George, der eigentlich Georgios heißt, meinte, Fabio, das wäre doch ein cooler Facebook-Name. Outsider war ich bis dato. Chattete noch via ICQ, schrieb SMS; Facebook, das wollte ich nicht. Aber all die Geschichten über schnelle Flirts, witzige Storys und das kollektiven Netzwerkrauschen überzeugten mich schließlich. So wurde Fabio geboren.

Etliche Datenskandale später prägt dieser Facebook-Name mein Leben nachhaltig. Ohne das soziale Netzwerk würde es Köln spricht nicht geben. Auch dieser Blog-Beitrag würde nicht existieren. Ein Anderer wäre ich heute, wenn die Vernetzungswelle uns nicht mit sich gerissen hätte. Jetzt wollen wir noch persönlicher, transparenter und offener Innenansichten aus dem Sprich-Team liefern, denn bei uns ist einiges in Bewegung geraten.

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In dieser Sekunde hämmern und sägen viele engagierte Teamis in einem kleinen Raum in der Nähe des Severintorbogens. Ein Freiraum zur musikalischen, politischen und persönlichen Entfaltung entsteht im Herzen Kölns. Wir wagen ein Experiment und laden euch zu einer Expansion in die Tiefen der menschlichen Existenz ein. Wir wollen die Demokratie ergründen, Kultur zugänglich machen und täglich Begegnungen erschaffen. Für uns ist das ein waghalsiger Schritt, denn wir arbeiten noch immer völlig ehrenamtlich. Dieser Blog liefert zukünftig Innenansichten aus dem Sprich-Team. Was uns bewegt, was ansteht und vor allem wo wir hinwollen.

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Folge uns auf Youtube


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Der Sprich e.V. – ich kann diesen Nachsatz eingetragener Verein echt nicht leiden, weil es kaum etwas uncooleres als einen eingetragenen Verein gibt – erschafft monatlich ideologiefreie Räume des Austauschs. Wir bringen Menschen mit unterschiedlicher politischer Präferenz zusammen, um über all die Themen zu sprechen, die uns alle bewegen: Vom abstrakten Kapitalismus, über die Migration bis zum Unternehmertum. Wir politisieren, vernetzen, erschaffen die Möglichkeit des Austauschs. Was uns als Team eint, ist der Glaube daran, dass die Gesellschaft Orte braucht, wo sie offen, ehrlich und konstruktiv-ideologiefrei über gesellschaftliche Entwicklungen sprechen kann. Die Digitalisierung und Automatisierung sind schneller als unsere steinzeitlichen Gehirne. Sie überrumpeln Politiker, die fast ausnahmslos Digital-Immigrants sind. Sie haben es versäumt, die Demokratie als solche fortschrittlich umzugestalten. Entstanden ist ein diskursives Vakuum, dass sich in den Kommentarspalten der sozialen Netzwerke ausbreitet. Hass und Entgrenzungen sind digitaler Alltag. Ein Blick in die Pupillen unseres Gegenübers ist das wirksamste Gegenmittel.

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Meine Gefühlslage bewegte sich irgendwo zwischen völliger Euphorie und Überforderung vor den kommenden Aufgaben.

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Mindestens einmal im Monat treffen sich Kölner, Düsseldorfer, Wuppertaler und inzwischen auch Bonner, um über Politik, Psychologie, Alltag und all das andere, was uns als Gesellschaft bewegt, zu diskutieren. Die Geschichte von Köln spricht begann am Ostermontag 2016. Umzugskartons stapelten sich in unserer neuen Bude. Meine Lust, sie einzusortieren hielt sich in Grenzen, während Franzi breit grinsend durch die Wohnung wuselte. PEGIDA und AfD bei ihnen war ich gedanklich hängen geblieben.

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Den Rechtsruck hatten wir uns in etlichen Dokus über die vergangenen Monate reingezogen. Eine Mixtur aus Trotz, Trauer und Wut hatte sich in mir angesammelt. Nicht auf diejenigen, die montags durch Dresden marschierten, sondern die gesellschaftlichen Umstände, die jenes Phänomen erst ermöglichten. Was kann ich persönlich dagegen unternehmen, fragte ich mich. Der Gedankenprozess endete in einer Facebook-Veranstaltung: Kölns erster demokratischer Speakers Corner – Sarah, ein damaliges Neuteami, klärte mich Monate später auf, dass Speakers Corner weiblich sei. Nachdem ich bereits einige erfolglose Versuche unternommen hatte, um Menschen zusammenzubringen, glückte es diesmal. Knapp 120 Kölner interessierten sich inzwischen für die Speakers Corner, sah ich, am Abend der Veröffentlichung den Oster-Abendschmaus bei meinen Eltern genießend. Ich war überrascht. Der Rammazotti floss noch durch meine Adern als ich am nächsten Morgen auf mein Handy blickte: „Waaaaas? 1200 wollen vorbeikommen?“, brüllte ich durch die Wohnung. Franzi rieb sich verwundert die Augen und kochte weiter Kaffee. Fasziniert verfolgte ich in den kommenden Stunden, wie sich immer mehr Menschen für Kölns erste Speakers Corner interessierten. 3000 waren es schließlich an Tag drei. Meine Gefühlslage bewegte sich irgendwo zwischen völliger Euphorie und Überforderung vor den kommenden Aufgaben. Via Facebook suchte ich Hilfe. Sechs Engagierte trafen sich schließlich in einem schnuckligen veganen Laden. Und nur eine Woche später versammelten sich zum ersten Mal über 500 Kölner am Aachener Weiher, um miteinander statt übereinander zu sprechen. Köln spricht war geboren und mit ihm ein neuer Fabio… ähhh Fabian.

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Köln spricht am 06.01.2019 @ Club Bahnhof Ehrenfeld

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[column sm=“8″ offset_sm=“2″]Im Dezember machen wir eine kleine Weihnachtspause. Aber es geht weiter: Am 06. Januar im Club Bahnhof Ehrenfeld (CBE).

Das Programm:

14.00 Uhr
Quatsch dich frei & Monatsrückblick

14.30 Uhr
Roma & Schwul: Wie diskriminierend ist Deutschland im Jahr 2019? Frag Gianni alles

MUSIK von Stereo Naked (Folk)

15.40 Uhr
Gelbwesten & #Aufstehen: Was wollen die sozialen Bewegungen? Steve spricht & Diskussions-Bowle

MUSIK von The Bilats (Funkiger Indie-Soul)

17.20 Uhr
Demokratieexperiment Mike spricht über die Weisheit der Massen

SLAM von Rafael: Socken rocken

18.10 Uhr
Depressiv oder einfach nur faul? Therapeut*innen, Erkrankte, Betroffene und Ihr im persönlichen Austausch
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[column sm=“8″ offset_sm=“2″]Wir freuen uns auf Euch![/column]
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Köln spricht am 04.11.2018 @ Stapelbar

Es geht weiter! Im November haben wir wieder die Stapelbar für unser nächstes Wohnzimmer der Demokratie gewinnen können. Am 04.11.2018 treffen wir uns dort ab 13.30 Uhr zu spannenden Diskussionen, auflockernder Musik und leckerem Essen.

Diesmal steht ihr noch stärker im Mittelpunkt von Köln spricht. Wir philosphieren über das Ende der Arbeit und seine möglichen Auswirkungen auf unseren Alltag. Wollen wir arbeitsfrei leben? Auch in unserer kontroversen Podiumsdiskussion geht es um Arbeit, um Leiharbeit. Dazu haben wir einen zufriedenen Leiharbeiter und einen Gewerkschafter, der die Leiharbeit am liebsten verbieten würde, eingeladen. Außerdem werfen wir einen Blick nach Berlin. In der Diskussions-Bowle debattieren wir alle gemeinsam über Merkel-Rücktritt, GROKO und Grünen-Hype: Regierungschaos in Berlin? Und euch erwartet viel Livemusik, Live-Poesie und ein ganz neues Format aus Musik und Debatte. Sonntag ab 13:30 Uhr in der Stapelbar.

Köln spricht – die Gesellschaft greifbar machen

SPECIAL: Dieses Mal veranstalten wir auf dem Event einen Kleidertausch. Bringt also gerne alte Klamotten mit und sucht euch etwas Neues aus.


Hambacher Wald: Abholzung oder Protest – Was ist demokratischer?

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Tausende protestieren seit Wochen gegen die Abholzung des Hambacher Forsts. RWE will das Waldstück in der Nähe von Köln roden, um dort Braunkohle abzubauen. Polizeigewalt gegen Demonstranten, aber auch Fäkalienbewurf durch die Demonstranten auf die Polizei soll vorgekommen sein. Kontrovers diskutieren wir mit einem RWE-Mitarbeiter über die Geschehnisse unter dem Titel: Abholzung oder Protest: Was ist demokratischer?

Die selbsternannten Weltretter im Hambacher Forst sprechen nicht für die Mehrheit in Deutschland und sind schon einmal gar nicht die Robin Hoods unserer Nation, sondern einfach nur gewaltbereite Straftäter, meint Klaus von RWE.

Gerd von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN NRW entgegnet: Abholzung stoppen, Kohlekommission tagen lassen.

(Stand 03.10.2018)

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Köln spricht am 03.10.2018 @Stapelbar

Wir sind wieder Indoor! Am 03.10.2018, diesmal nicht der erste Sonntag im Monat, freuen wir uns auf ein neues Event in der Stapelbar. Gute Musik, spannende Diskussion, lockere Atmosphäre am Tag der Deutschen Einheit. Kommt vorbei!

Stapelbar: Heliosstraße 35, 50825 Köln. Ab 13.30 Uhr geht es los. Es ist natürlich auch möglich, im Laufe des Tages dazu zu stoßen.

Hier ist das Programm auf einen Blick:

14.00 Quatsch dich frei, der interaktive Monatsrückblick
14.30 EX-Neonazi Alex stellt sich all euren Fragen
15:30 MNERO rappt mit Leib & Seele

16.00 Kontrovers – soll der Hambacher Forst erhalten oder gerodet werden?

18.00 Dascha slammt
18.15 Do you burnout or do you burn for? fragt Unternehmer & Coach Dawid
19.30 Gemeinsames feedbacken

Facebook-Event: Hier entlang


Kleidertausch auf den Veranstaltungen

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Woher bekommt ihr eure Kleidung?
Kauft ihr Second Hand oder Fair Fashion? Tauscht ihr mit Freundinnen? Leiht ihr eure Kleidung, wie zB bei der Kleiderei Köln?

Am Rande unseres Festivals der Demokratie schaffen wir künftig einen Platz zum Kleidertausch! Bring Deine gut erhaltene und aussortierte Kleidung mit (gerne mit Bügel!), für jedes mitgenommene Kleidungsstück bleibt eins da!

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