Archives: 10. September 2018

Das Festival der Demokratie am 06.09.2020 am Aachener Weiher

Köln spricht ist wieder da! Am 6. September ab 14 Uhr am Aachener Weiher

Lange waren wir nun weg und es ist super viel passiert. Doch am 6. September melden wir uns endlich zurück!

Kurz & knapp:

Wo: Am Aachener Weiher, unweit vom Kulturdeck

Einlass: ab 13:30 Uhr

Diskussionsstart: um 14:00 Uhr

Eintritt frei

Dieses Mal stellen wir aufgrund der aktuellen Situation leider keine Häppchen zur Verfügung. Allerdings gilt weiter: Alle Veranstaltungen von Köln spricht sind kostenlos und 100% ehrenamtlich organisiert. Wir sind für jede Spende dankbar ❤, die unsere ehrenamtliche Arbeit unterstützt.

Getränke können auf eigene Kosten im Biergarten am Aachener Weiher besorgt oder selbst mitgebracht werden.


Demokratie im Wohnzimmer

Demokratie im Wohnzimmer

Nach einer kleinen Corona-Pause melden wir uns zurück.
Für jetzt: ganz anders, ganz neu, aber doch die Alten. Langsam wollen wir uns gemeinsam mit euch an digitale Spricht-Formate herantasten. Wir beginnen über unsere altbekannten Kanäle – bringen euch jeden Tag ein Format, einen Input, einen Gedanken und freuen uns über euer Feedback in den Kommentaren und zu unseren Umfragen.
Wir sind außerdem fleißig dabei ein interaktives Streaming Portal aufzubauen, um dort mit euch wie noch Anfang des Jahres persönlich zu diskutieren und uns mit euch auszutauschen.
Unseren ersten Post zum digitalen Köln Spricht könnt ihr morgen auf Instagram, Facebook und Twitter sehen. Alles weitere bald!

<3 euer Köln Spricht Team


Keine Veranstaltung im April

Hallo liebe Freund*innen,

mit schwerem Herzen müssen wir euch leider mitteilen, dass unsere wie üblich am ersten Sonntag im Monat stattfindende Veranstaltung im April ausfallen wird. Warum? Ihr könnt es euch wahrscheinlich schon denken, aber das Corona Virus und die damit zusammenhängenden Verbote für Vereinstreffen, Veranstaltungen, usw. betreffen auch uns. Das ist zwar schade, aber in Anbetracht der momentanen globalen Situation und gerade im Hinblick auf die anfälligeren Mitmenschen absolut nachvollziehbar und die einzige richtige Vorgehensweise.

Wir werden diese Zeit nutzen, um uns intern zu ordnen und unsere neu eingeführte Struktur (digital) zu erproben, um dann zum nächst möglichen Termin wieder mit euch diskutieren zu können! Über weitere Veranstaltungen über den April hinaus werden wir euch dann informieren.


Wir haben eine neue Organisationsstruktur!

Wir haben am 3.3.2020 eine neue Organisationsstruktur in der Version 1.0.1 im Plenum per Konsent für 3 Monate Probe beschlossen.

Sie basiert auf Ressort-AG’s, Agilität, Konsent, fraktaler Selbstähnlichkeit, Selbst-Organisation und entpersonalisierten Hierarchien. Dabei ist sie gewiss sehr Soziokratie-ähnlich, nur etwas einfacher, generischer und skalierbarer.

Das Struktur PDF in der Version 1.0.2 findet sich hier im Anhang und kann unter der Creative Commons Lizenz CC-BY-SA-4.0 genutzt werden. Wenn Ihr Euch mit Euren eigenen Vereinen und Initiativen dafür interessiert oder über vergleichbare Selbstorganisation austauschen wollt , kontaktiert uns gerne.

Unsere internen Wahlen der Plenum-AG- und  Ressort-AG-Koordinatoren finden am 17.3 online statt – sofern wir dem Corona-Virus ein digitales Schnippchen schlagen können.

@@@Koeln-Spricht.de.===Organisationsstruktur===.1.0.2

 


Eins von 86 Veedeln: Warum Bilderstöckchen eine Speakers‘ Corner bekommt

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Köln spricht seit über drei Jahren miteinander statt übereinander. Demokratie-Fragmente ist unser neuer Blog, in dem wir Innenansichten aus dem Sprich-Team publizieren. Was beschäftigt uns aktuell, welchen Herausforderungen stellen wir uns und wo soll unsere Reise hingehen. Diesen Aspekten gehen wir in unregelmäßigen Abständen nach und starten mit der Entstehungsgeschichte von Köln spricht.

– von Miriam, 18. Juni 2019

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Es ist soweit! Am Sonntag, den 30. Juni 2019 um 15.00 Uhr startet die erste Speakers‘ Corner im Blücherpark: „Bilderstöckchen spricht!“, haben wir das Kind genannt und sind superfroh und glücklich, „Köln spricht“ als Hebamme und Taufpaten an unserer Seite zu haben.

Im Unterschied zum „Köln spricht“-Team sind wir einigermaßen alte „Eltern“ einer Speakers‘ Corner und entsprechen wahrscheinlich dem Klischee von älteren Menschen, die sich viel zu viel Sorgen machen und nicht einfach direkt loslegen. Auf jeden Fall hat uns als in vieler Hinsicht beruflich versierten und erfahrenen Bedenkenträgern der jugendliche Mut von „Köln spricht“ gut getan. Das waren erfrischende Generationendialoge, in denen Erfahrungen erzählt, nicht das kalendarische Alter gezählt wird. Davon wollen wir mehr.

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Wer sind wir? Zunächst sind da Chris und Miriam: Wir wohnen in Bilderstöckchen, diesem gerade mal 50 Jahre jungen, kleinen Veedel, das selbst viele Kölsche kaum kennen, und das da so etwas eingequetscht zwischen dem hippen Ehrenfeld und dem gemütlichen Nippes liegt. Ein buntes Veedel, das manchen als „sozialer Brennpunkt“ gilt und einen der schönsten Parks hat, die Köln zu bieten hat. Der Blücherpark liegt uns am Herzen. In sommermondleuchten-den durchtanzten Nächten im Biergarten des Blücherparks haben wir uns kennen und lieben gelernt. Wir haben dort am Kahnweiher unsere Hochzeit und das Leben gefeiert, das uns in den Jahren zuvor so einiges abverlangt, aber eben auch viel geschenkt hatte: War das ein Fest!

Im Blücherpark gehen wir spazieren – gemeinsam, allein oder mit Freundinnen und Freunden. Wenn die Gedanken auf Endlosloop stehen oder die Seele baumeln will, dann drehen wir dort unsere Runden. Jeden Sonntagmorgen um 10:30 Uhr gibt’s im Sommer „Yoga im Park“ – keiner dieser inzwischen x-beliebigen, unzähligen Yogakurse einer urbanen Wellness- und Fitness-Schickeria. Freundin Petra Becker erzieht uns im besten Sinne des Wortes zu einer ganzheitlichen Übungspraxis, die auf dem alten indischen Wissen der Einheit von Körper, Seele und Geist beruht, das sie selbst unermüdlich in Indien studiert.

Das alles verbindet uns mit dem Blücherpark!

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Auch auf Reisen zieht es uns oft in die Parks der Städte. Letztes Jahr schlenderten wir durch den Londoner Hyde Park und standen schließlich vor der altehrwürdigen Speakers‘ Corner, wo sich wütende Brexit-Anhänger*innen und -Ablehner*innen erbittert stritten. Bis heute gehen viele der Demonstrationen in London von dieser Speakers‘ Corner aus. Fasziniert liefen wir von Redner zu Rednerin, lauschten den Diskussionen und waren beeindruckt von dieser Rede- und Debattenkultur. Denn so erbittert die Speaker auch stritten, so erfolgreich (!) mahnten sie sich zum Zuhören und Ausredenlassen: „free speech“. Den ganzen Tag verbrachten wir dort, mieteten uns Liegestühle, lauschten und diskutierten.

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Folge uns auf Facebook 


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Abends stand fest: Wir gründen eine Speakers‘ Corner im Blücherpark. Weil wir überzeugt davon sind, dass in einer Gesellschaft,

  • in der Ängste, Wut und Ressentiments immer stärker um sich greifen,
  • in der die Redekultur abnimmt und sich in Talkshowformaten verliert,
  • in der sich die Urteilskraft allzu oft – wie bei Brot und Spielen im alten Rom – in einem Daumenhoch oder Daumenrunter zu erschöpfen scheint,
  • in der viele Menschen mehr übereinander als miteinander sprechen,

das Miteinander-Reden, vor allem das gegenseitige Zuhören und Diskutieren immer wieder neu trainiert werden muss. Wir wollen ein Demokratiemuskeltraining – nicht zuletzt für uns selbst!

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Seit einem Parlamentsbeschluss vom 27. Juni 1872, dem Royal Parks and Gardens Regulation Act, darf … jede*r ohne Anmeldung einen Vortrag zu einem beliebigen Thema halten

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Wie oft passiert es uns, dass wir nicht zuhören, dass wir allzu schnell abwerten, ohne zuerst einmal den Geltungsanspruch unserer Meinungen und Werturteile einzuklammern, um das Gesagte in Ruhe hinterfragen zu können oder dass wir ins Wort fallen oder uns um des lieben faulen Friedens willen mit oberflächlichen Wortgeplänkeln zufrieden geben. Uns direkt abwenden oder, je nach Tagesform ängstlich, wütend, zynisch oder anderweitig verbal arrogant – und das heißt vielfach unsicher – dazwischenhauen, wenn jemand rechts von dem, was wir als links betrachten, rhetorische Register zieht.

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Zurück in Bilderstöckchen recherchierten wir: Seit einem Parlamentsbeschluss vom 27. Juni 1872, dem Royal Parks and Gardens Regulation Act, darf am nordöstlichen Ende des Hyde Parks in London jede*r ohne Anmeldung einen Vortrag zu einem beliebigen Thema halten und die Passanten*innen und Flaneur*innen um sich versammeln.

Ein paar Klicks weiter stießen wir auf die Speakers‘ Corner von „Köln spricht“ am Aachener Weiher. Die gibt es schon drei Jahre und war tatsächlich komplett an uns vorbei gegangen. Manchmal ist Köln schon toll. Nichts wie hin. Wir wurden mit offenen Armen empfangen und direkt mit Rat und Tat unterstützt.

Im weiteren Freund*innen- und Bekanntenkreis fanden wir Mitstreiterinnen: Martina Thomas und Barbara Maubach, die für die Kölner Freiwilligenagentur im Januar eine inspirierende Veranstaltung mit Jürgen Wiebicke über sein Buch ‚Regeln für Demokratieretter‘ organisiert hatten, sind nun mit von der Partie. Cornelia Gürtler, mit der Miriam vor Jahren gemeinsam mit Irene Franken vom Kölner Frauengeschichtsverein eine politisch-kulturelle Diskussionsrunde mit dem schönen Titel „Politur“ organisiert und moderiert hat, ist ebenfalls am Start. Britt May und unser Freund Mahdi Hakim schlossen sich an und bringen ihre Kreativität mit ein.

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Viel unkomplizierter als wir befürchteten flatterten die Zusagen der Impuls-Redner*innen in die Mailfächer.

So now we proudly present:

Bilderstöckchen spricht! Speakers‘ Corner im Blücherpark

Und Du! Was sagst Du dazu?

Rede mit!  Am Sonntag, den 30. Juni 2019 um 15.00 Uhr im Blücherpark!

Bei Fragen, Anregungen, Themen- und/oder Redner*innenvorschlägen bitte einfach melden bei Chris Weber und Miriam Haller

bilderstoeckchen.spricht(at)gmail.de

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Flüchtling des Weltschmerzes

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Erst wenige Tage ist Kadda Mitglied bei Köln spricht als ihr ein Traum erhellt, warum sie sich bei Köln spricht engagiert. Hochemotional schildert sie, weshalb sie sich hinter den Kulissen engagiert und welche Möglichkeiten ein Neu-Teamie hat. Ein Blogpost, der Lust auf mehr Demokratie-Fragmente macht.

– von Kadda aus dem Köln spricht-Team

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Bild: Januar-Veranstaltung von Köln spricht, 2019.

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Momentaufnahme bei mir Zuhause nach einem Poetry Slam im BLUE SHELL: Eigentlich war ich spontan da, aber dann nutze ich die Chance als pflichtbewusstes AG-Mitglied, daraus meine erste Akquisemission für die aktuell zweiköpfige Slam-AG zu machen. Pauline, Slammerin aus Köln, hat mich an diesem Abend mit ihrem Text emotional so abgeholt, dass ich ihr gleich von Köln Spricht erzählte und sie fragte, ob sie Zeit für einen Auftritt bei Köln spricht am 04. November hätte. Sie spricht mir mit ihrem Text völlig aus der Seele. Sie findet die Worte für meinen Weltschmerz; diese letzten Tage und Wochen, in denen ich nachts aufwache, weil ich schon wieder im Traum vor einem rechten Mob davongelaufen bin, in einer Art Fluchtszenario. Wir, wie wir durch die Straßen laufen, auf der Suche nach einem Gebäude, in dem wir sicher sind vor der Gewalt, auf der Suche nach der richtigen Kleidung, in ständiger Sorge aufzufallen, erkannt zu werden, auf der Suche nach Kanälen, die nicht abgehört werden, um unsere Lieben zu kontaktieren, um die wir uns sorgen, auf der Suche nach den richtigen Worten, die verschleiern, dass wir gegen das System sind, dass wir nicht mitmachen wollen, nicht mitlaufen, umstürzlerische Kräfte in uns tragen, zur Zielscheibe auserkoren, in einem Wettlauf um die Zeit und um Raum. Um Freiraum, wo Gedanken sein dürfen, Kritik Platz hat, wo Subjekte denken und nicht nur reagieren, wie emotionslose Spielzeugsoldaten. Ein Haufen Marionetten, die um ihre Identität bangen und im Rudel ihr Ego zu retten versuchen, dabei all ihre Angst in Form von Hass dem bösen Fremden entgegengrölen. Freiraum für Menschen, die denken und erkennen, dass wir vor knapp 100 Jahren schon einmal an diesem Punkt waren. Freiraum, diesen Weltschmerz in Worte zu fassen, auszusprechen, endlich anzufangen über Dinge zu sprechen, statt sie totzuschweigen, wegzuschauen.

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Köln spricht ist ein Freiraum des ausgesprochenen Wortes.

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Ungeachtet meines kleinen kreativ-poetischen Ergusses über meine frühmorgendlichen Träume – den wohl Pauline in mir angestoßen hat – will ich damit sagen, dass es genau dieser Weltschmerz ist, dieses dringende Bedürfnis über bestimmte Dinge zu reden, einen Stein ins Rollen zu bringen, der in die andere Richtung rollt, als es uns Ereignisse wie in Chemnitz glauben machen wollen, der mich zu Köln spricht getrieben hat. Denn genau das ist Köln spricht für mich: Ein Freiraum des ausgesprochenen Wortes.

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Raum, in dem Inhalte zur Sprache kommen, die sonst vielleicht zu wenig gehört werden. Aus dieser Perspektive ist „das Ohr“ gar kein so schlechter Name, für unser kleines neues Wohnzimmer in der Südstadt. So sehr dieser Raum noch im Rohbau steckt, fühle auch ich mich als unbeschriebenes Blatt zumindest in der Rolle als Newbie bei KS. Ich muss mich erst einmal orientieren und eine Nische finden, wo mein Engagement gut reinpasst. Diese kleine Inside-Story, für den neuen KS-Blog, soll also mein erster Beitrag sein. Und Pauline, die ich eingeladen habe in der Hoffnung, dass sie am 04.11. dabei sein kann. Bis dahin heißt es für mich noch fleißig, dem einen oder anderen Board beizutreten auf unserer Arbeitsplattform Trello und das eine oder andere Ticket mit persönlichen Infos zu füllen, um es dann von Do! auf Done. verschieben zu können, das macht Spaß. Für alle, die gerne Listen schreiben, nur um nach getaner Arbeit erledigte Aufgaben abhaken zu können, dem kann ich ein Trello-Onboarding nur empfehlen. Es sind die kleinen Erfolgserlebnisse, die einem Newbie bei KS den Tag versüßen.

Nachtrag vom 07. November: Pauline war am Sonntag dabei und hat mega gerockt! Und meine Nische habe ich wohl auch gefunden. Zitat Fabio: „Wartet ab, bis Dezember ist Kadda 17 AGs beigetreten.“

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Bild: Slammerin Pauline auf der November-Veranstaltung, 2018.


Köxit? Sind wir alle sexistische Freelancer? #ks32

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[column sm=“8″ offset_sm=“2″] Aufs Ohr ist der Feedback-Podcast von Köln spricht. Isa und Fabio reflektieren die vergangene Veranstaltung im Alten Pfandhaus, liefern Einblicke ins Innenleben der KS-Crew und erzählen die ein oder andere Anekdote aus ihrem Monat. Diesmal gehts um die Zukunft der Arbeit und vieles mehr. Hört rein! [/column]
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Nachlese: Hilfe-Anlaufstellen bei Depressionen

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[column sm=“8″ offset_sm=“2″] Auf der letzten Veranstaltung im Club Bahnhof Ehrenfeld haben wir unter anderem in einem großen Block das Thema Depressionen behandelt. Hier nun nachfassend ein paar wichtige Links und Infos, die unter anderem von Psychotherapeut Sascha Belkadi, der als Redner zu Gast war, stammen.

Im Spätfrühjahr/Sommer wird Köln spricht einen gesonderten Themenabend dieser Krankheit widmen. [/column]
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Psychotherapie

Die erste Anlaufstelle ist der/die Hausarzt/Hausärztin (für erste Einschätzung und Überweisung) oder direkt der/die PsychotherapeutIn (Überweisung danach)

Termin Servicestelle der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein (0211 5970 8990): bei vorhandener Überweisung für Psychotherapie vermitteln sie einen akuten Therapieplatz innerhalb von 4 Wochen

PsychotherapeutInnensuche im Internet:
Suchkriterien im entsprechenden Postleitzahlenbereich sind z.B. TherapeutInnen Geschlecht, Therapieverfahren, Sprachkenntnisse, Abrechnung über gesetzliche Krankenkasse. Wichtige Links dazu:
www.kvno.de/20patienten/­10arztsuche/
www.bptk.de/service/%20­therapeutensuche.html
www.arztcheckliste.de

Psychopharmaka

über Hausarzt/Hausärztin möglich, PsychiaterInnen sind jedoch die ExpertInnen diesbezüglich

Selbsthilfe-Gruppen

Bundesweit
Nationale Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen (NAKOS)
Otto-Suhr-Allee 115
10585 Berlin
Telefon: 030 31018960
selbsthilfe@nakos.de
www.nakos.de

Bundesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE von Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung und ihren Angehörigen e. V. (BAG SELBSTHILFE e. V.)
Kirchfeldstraße 149
40215 Düsseldorf
Telefon: 0211 310060
info@bag-selbsthilfe.de
www.bag-selbsthilfe.de

Bundesverband der Angehörigen psychisch Kranker (BApK)
Oppelner Straße 130
53119 Bonn
Telefon: 0228 71002400
bapk@psychiatrie.de
www.bapk.de

Köln
Selbsthilfe-Kontaktstelle Köln
Marsilstein 4-6
50676 Köln
Telefon 0221 95 15 42 23
selbsthilfe-koeln@paritaet-nrw.org
www.selbsthilfekoeln.de

Niederschwellige Angebote

Telefonseelsorge 08001110222
Sozialpsychiatrische Zentren: https://www.stadt-koeln.de/artikel­/20079/index.html
Psychosoziale Beratungsstelle Universität Köln: https://www.kstw.de/index.­php?option=com_content­&view=article&id=116­&Itemid=107&lang=de

Notfälle z.B. akute Suizidalität

Notruf 112
psychiatrische Kliniken mit Aufnahmegebieten https://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/gesundheit/psychiatrie/­psychiatrische-kliniken­-koeln oder Tel: 0221 47887291

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Initiativen zum Thema Depression

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Psychoanalyse an Universitäten e.V.

Jenny hat die Interessengemeinschaft der Psychoanalyse an Universitäten e.V. vorgestellt. Sie möchte als Ausgleich zu den verhaltenstherapeutischen Schwerpunkten der meisten Universitäten psychodynamische Verfahren bekannter machen. Dies kann neben Studierenden auch für Hilfesuchende weitere Optionen eröffnen.
www.psychoanalyse-universität.de
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Tagesklinik Friesenplatz

Christian ist Chefarzt der Tagesklinik am Friesenplatz und hat die teilstationäre therapeutische Behandlung in einer kleinen Klinik als Alternative zur Regelversorgung oder ambulanten Angeboten vorgestellt.
tagesklinik-friesenplatz.de [/column]
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Impuls von Tobi Rosswog: Arbeit? Nein danke! Faulsein? Keine Lust!

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„Arbeit? Nein danke! Faulsein? Keine Lust“, meint Autor, Aktivist und Lebenskünstler Tobi Rosswog. Jede Woche über 40 Stunden im Büro und montags schon dem Wochenende entgegenfiebern – ein erfülltes Leben sieht anders aus. Doch trotzdem ist eine Welt ohne Lohnarbeit für viele nicht vorstellbar. Aber ist sie wirklich alternativlos? Tobi hat Alternativen im Gepäck.

Lauscht Tobis Vision einer Gesellschaft der Zukunft, fordert ihn im Widerstands-Plenum heraus und übertragt seine Ideen auf euren Alltag. Dieses interaktive Utopiespiel verlasst ihr garantiert inspiriert.

(Stand 04.11.2018)

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Cafèmaschinen-Massaker vorm Tatort: Revue-Passagen von #ks30

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Aufs Ohr ist der Feedback-Podcast von Köln spricht. Isa und Fabio reflektieren die vergangene Veranstaltung, liefern Einblicke ins Innenleben der KS-Crew und erzählen die ein oder andere Anekdote aus ihrem Monat. Diesmal gehts um die Zukunft der Arbeit und vieles mehr. Hört rein!

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Innenansichten aus dem Sprich-Team

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Köln spricht seit über drei Jahren miteinander statt übereinander. Demokratie-Fragmente ist unser neuer Blog, in dem wir Innenansichten aus dem Sprich-Team publizieren. Was beschäftigt uns aktuell, welchen Herausforderungen stellen wir uns und wo soll unsere Reise hingehen. Diesen Aspekten gehen wir in unregelmäßigen Abständen nach und starten mit der Entstehungsgeschichte von Köln spricht.

– von Fabio, 01. Oktober 2018

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Bongiorno, ich bin Fabio von Köln spricht. Wobei, unseren ersten Blogbeitrag sollten wir nicht mit einer Flunkerei beginnen. Eigentlich heiße ich Fabian, Fabian Guzzo. Die Omnipräsenz dieses italocharmant klingenden Titels verdanke ich meinem Facebook-Namen. In einer verschneiten Berliner Winternacht irgendwann, am Anfang dieses Jahrzehnts, schnackte ich mit meinem damaligen Mitbewohner George über den entstehenden blauen Riesen. Als pulsierender Geist voller Möglichkeiten waberte Facebook damals durch die, noch nicht völlig gentrifizierten Stadtteile Berlins. George, der eigentlich Georgios heißt, meinte, Fabio, das wäre doch ein cooler Facebook-Name. Outsider war ich bis dato. Chattete noch via ICQ, schrieb SMS; Facebook, das wollte ich nicht. Aber all die Geschichten über schnelle Flirts, witzige Storys und das kollektiven Netzwerkrauschen überzeugten mich schließlich. So wurde Fabio geboren.

Etliche Datenskandale später prägt dieser Facebook-Name mein Leben nachhaltig. Ohne das soziale Netzwerk würde es Köln spricht nicht geben. Auch dieser Blog-Beitrag würde nicht existieren. Ein Anderer wäre ich heute, wenn die Vernetzungswelle uns nicht mit sich gerissen hätte. Jetzt wollen wir noch persönlicher, transparenter und offener Innenansichten aus dem Sprich-Team liefern, denn bei uns ist einiges in Bewegung geraten.

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In dieser Sekunde hämmern und sägen viele engagierte Teamis in einem kleinen Raum in der Nähe des Severintorbogens. Ein Freiraum zur musikalischen, politischen und persönlichen Entfaltung entsteht im Herzen Kölns. Wir wagen ein Experiment und laden euch zu einer Expansion in die Tiefen der menschlichen Existenz ein. Wir wollen die Demokratie ergründen, Kultur zugänglich machen und täglich Begegnungen erschaffen. Für uns ist das ein waghalsiger Schritt, denn wir arbeiten noch immer völlig ehrenamtlich. Dieser Blog liefert zukünftig Innenansichten aus dem Sprich-Team. Was uns bewegt, was ansteht und vor allem wo wir hinwollen.

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Folge uns auf Youtube


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Der Sprich e.V. – ich kann diesen Nachsatz eingetragener Verein echt nicht leiden, weil es kaum etwas uncooleres als einen eingetragenen Verein gibt – erschafft monatlich ideologiefreie Räume des Austauschs. Wir bringen Menschen mit unterschiedlicher politischer Präferenz zusammen, um über all die Themen zu sprechen, die uns alle bewegen: Vom abstrakten Kapitalismus, über die Migration bis zum Unternehmertum. Wir politisieren, vernetzen, erschaffen die Möglichkeit des Austauschs. Was uns als Team eint, ist der Glaube daran, dass die Gesellschaft Orte braucht, wo sie offen, ehrlich und konstruktiv-ideologiefrei über gesellschaftliche Entwicklungen sprechen kann. Die Digitalisierung und Automatisierung sind schneller als unsere steinzeitlichen Gehirne. Sie überrumpeln Politiker, die fast ausnahmslos Digital-Immigrants sind. Sie haben es versäumt, die Demokratie als solche fortschrittlich umzugestalten. Entstanden ist ein diskursives Vakuum, dass sich in den Kommentarspalten der sozialen Netzwerke ausbreitet. Hass und Entgrenzungen sind digitaler Alltag. Ein Blick in die Pupillen unseres Gegenübers ist das wirksamste Gegenmittel.

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Meine Gefühlslage bewegte sich irgendwo zwischen völliger Euphorie und Überforderung vor den kommenden Aufgaben.

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Mindestens einmal im Monat treffen sich Kölner, Düsseldorfer, Wuppertaler und inzwischen auch Bonner, um über Politik, Psychologie, Alltag und all das andere, was uns als Gesellschaft bewegt, zu diskutieren. Die Geschichte von Köln spricht begann am Ostermontag 2016. Umzugskartons stapelten sich in unserer neuen Bude. Meine Lust, sie einzusortieren hielt sich in Grenzen, während Franzi breit grinsend durch die Wohnung wuselte. PEGIDA und AfD bei ihnen war ich gedanklich hängen geblieben.

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Den Rechtsruck hatten wir uns in etlichen Dokus über die vergangenen Monate reingezogen. Eine Mixtur aus Trotz, Trauer und Wut hatte sich in mir angesammelt. Nicht auf diejenigen, die montags durch Dresden marschierten, sondern die gesellschaftlichen Umstände, die jenes Phänomen erst ermöglichten. Was kann ich persönlich dagegen unternehmen, fragte ich mich. Der Gedankenprozess endete in einer Facebook-Veranstaltung: Kölns erster demokratischer Speakers Corner – Sarah, ein damaliges Neuteami, klärte mich Monate später auf, dass Speakers Corner weiblich sei. Nachdem ich bereits einige erfolglose Versuche unternommen hatte, um Menschen zusammenzubringen, glückte es diesmal. Knapp 120 Kölner interessierten sich inzwischen für die Speakers Corner, sah ich, am Abend der Veröffentlichung den Oster-Abendschmaus bei meinen Eltern genießend. Ich war überrascht. Der Rammazotti floss noch durch meine Adern als ich am nächsten Morgen auf mein Handy blickte: „Waaaaas? 1200 wollen vorbeikommen?“, brüllte ich durch die Wohnung. Franzi rieb sich verwundert die Augen und kochte weiter Kaffee. Fasziniert verfolgte ich in den kommenden Stunden, wie sich immer mehr Menschen für Kölns erste Speakers Corner interessierten. 3000 waren es schließlich an Tag drei. Meine Gefühlslage bewegte sich irgendwo zwischen völliger Euphorie und Überforderung vor den kommenden Aufgaben. Via Facebook suchte ich Hilfe. Sechs Engagierte trafen sich schließlich in einem schnuckligen veganen Laden. Und nur eine Woche später versammelten sich zum ersten Mal über 500 Kölner am Aachener Weiher, um miteinander statt übereinander zu sprechen. Köln spricht war geboren und mit ihm ein neuer Fabio… ähhh Fabian.

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Hambacher Wald: Abholzung oder Protest – Was ist demokratischer?

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Tausende protestieren seit Wochen gegen die Abholzung des Hambacher Forsts. RWE will das Waldstück in der Nähe von Köln roden, um dort Braunkohle abzubauen. Polizeigewalt gegen Demonstranten, aber auch Fäkalienbewurf durch die Demonstranten auf die Polizei soll vorgekommen sein. Kontrovers diskutieren wir mit einem RWE-Mitarbeiter über die Geschehnisse unter dem Titel: Abholzung oder Protest: Was ist demokratischer?

Die selbsternannten Weltretter im Hambacher Forst sprechen nicht für die Mehrheit in Deutschland und sind schon einmal gar nicht die Robin Hoods unserer Nation, sondern einfach nur gewaltbereite Straftäter, meint Klaus von RWE.

Gerd von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN NRW entgegnet: Abholzung stoppen, Kohlekommission tagen lassen.

(Stand 03.10.2018)

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Kleidertausch auf den Veranstaltungen

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Woher bekommt ihr eure Kleidung?
Kauft ihr Second Hand oder Fair Fashion? Tauscht ihr mit Freundinnen? Leiht ihr eure Kleidung, wie zB bei der Kleiderei Köln?

Am Rande unseres Festivals der Demokratie schaffen wir künftig einen Platz zum Kleidertausch! Bring Deine gut erhaltene und aussortierte Kleidung mit (gerne mit Bügel!), für jedes mitgenommene Kleidungsstück bleibt eins da!

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Revue-Passagen von Köln spricht #ks28

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„Und dann steht plötzlich ein ehemaliger Neonazi aus dem Publikum auf und erzählt vor 200 Leuten seine Geschichte – fast schon magisch.“ Isa & Fabio besprechen die vergangene Veranstaltung. Sie liefern Einblicke in Köln spricht Interna, diskutieren die einzelnen Beiträge und lassen den ein oder anderen Schwenk aus ihrem Monat Revue passieren. Ab jetzt wieder jeden Monat und in Zukunft veröffentlichen wir auch vereinzelt Redebeiträge von unserer Veranstaltung – unszensiert auf eure Ohren.

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